DHBW-Standorte dürfen sich nicht gegenseitig kannibalisieren

Gefundene Einigung und Präzisierung der Konkurrenzklausel sind zu begrüßen

Zur Meldung des Wissenschaftsministeriums bezüglich der zukünftigen Ausrichtung der Standorte der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach und Heilbronn sagt der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP/DVP Fraktion, Nico Weinmann:
„Die gefundene Einigung ist zu begrüßen. Es ist unabdingbar, dass die DHBW Studienplätze dort vorhält, wo die Unternehmen händeringend nach Fachkräften suchen. Gleichzeitig dürfen sich die Standorte der Studienakademien nicht gegenseitig Konkurrenz machen. Die Präzisierung der Konkurrenzklausel verhindert nun, dass sich Studienkapazitäten verschieben und die Standorte gegenseitig kannibalisieren. Dies ist vor dem Hintergrund des Engagements der Unternehmen an der DHBW, aber auch der Sicherung von Studienplätzen abseits der Metropolen, wie in Mosbach oder Bad Mergentheim, richtig und zukunftsweisend.“

Forschung an der DHBW angemessen fördern

Nico Weinmann besucht Duale Hochschule Baden-Württemberg Heilbronn

Heilbronn – Ein positives Fazit zieht der Heilbronner Landtagsabgeordnete Nico Weinmann (FDP) zu seinem Antrittsbesuch an der Dualen Hochschule (DHBW) Heilbronn: „Der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Heilbronn hat in den vergangenen Jahren eine ungeahnte Dynamik entwickelt. Die Perspektiven unserer Region als begehrter Arbeits- und Wohnort sind heute hervorragend.“ Weinmann tauschte sich vergangenen Montag mit DHBW-Präsident Professor Arnold van Zyl und der Heilbronner Rektorin Professor Nicole Graf über die aktuelle Lage der Dualen Hochschule und ihre Vorstellungen künftiger Wissenschaftspolitik aus. „Die Zusage einer nachhaltigen Finanzierung der Lehre ist ebenso begrüßenswert wie die Ankündigung im Koalitionsvertrag, dass die neue Regierung sich im Bund für die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung einsetzen möchte“, bilanziert Weinmann. „Doch in der Forschungsfinanzierung sollte das Land nicht allein auf Exzellenzinitiativen für Universitäten setzen, sondern auch die hohen Leistungen anderer Hochschulen angemessen würdigen.“ Der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im Landtag verweist auf die positiven Effekte des auch in der Forschung aktiven Hochschulstandorts Heilbronn: „Die Stadt und der Landkreis stehen nicht von ungefähr in zahlreichen Studien wie aktuell dem Prognos-Zukunftsatlas auf vorderen Plätzen. Dies ist das Ergebnis der hiesigen Forschung und Lehre und des engen Austauschs mit der lokalen Wirtschaft. Forschungsförderung ist Zukunftspolitik, darum darf sie sich nicht primär daran orientieren, ob man ein paar Euro Bundesmittel zur Entlastung des Landeshaushalts abgreifen kann.“