Hoher und Weinmann: Studienzugang für alle geeigneten Flüchtlinge ermöglichen

Von Studienförderung profitiert bislang nur ein Siebtel der Bewerber

Zur heute vorgestellten Stipendienvergabe des Baden-Württemberg-Programms sagten der Vorsitzende des Arbeitskreises Wissenschaft der FDP-Landtagsfraktion, Nico Weinmann,und der hochschulpolitische Sprecher, Klaus Hoher:

„Die FDP-Fraktion begrüßt das Engagement der Unternehmen für die Bildungschancen von Flüchtlingen aus Syrien. Die steigenden Bewerberzahlen zeigen das hohe Potential, das die Geflüchteten mitbringen. Der formale Hochschulzugang darf aber nicht durch Probleme bei der Studienfinanzierung konterkariert werden.“

Nico Weinmann betont: „Es war die richtige Entscheidung, den Hochschulzugang vom Aufenthaltsstatus des Geflüchteten zu entkoppeln. So werden die Jahre der Flucht für den qualifizierten Flüchtling keine verloren Jahre in seiner Bildungshistorie. Wir müssen aber darauf achten, dass niemand aufgrund seiner Herkunft oder finanziellen Verhältnisse von einem Studium ausgeschlossen wird.“

Klaus Hoher knüpft daran an: „Gerade mit Blick auf die Pläne der Wissenschaftsministerin, von Studierenden aus Nicht-EU-Staaten Studiengebühren zu erheben, müssen wir das Stipendienprogramm auch kritisch beleuchten. Nur ein Siebtel der Bewerber erhält eine Studienförderung. An der Studienfinanzierung, etwa durch BAföG, einen Studienkredit oder idealerweise durch ein sozialverträgliches Modell der nachlaufenden Studienfinanzierung, darf das Hochschulstudium eines geeigneten Flüchtlings nicht scheitern. Denn sonst müsste man sich eingestehen, dass es sich beim Baden-Württemberg-Programm nur um Symbolpolitik handelt.“

Mitteilung auf der Webseite der Fraktion:
http://fdp-dvp-fraktion.de/pressemitteilungen/hoher-und-weinmann-studienzugang-fuer-alle-geeigneten-fluechtlinge-ermoeglichen/

Freilandmuseum Wackershofen mit großen Plänen

Landtagsabgeordnete unterstützen Modernisierung

Schwäbisch Hall – Das Freilandmuseum Wackershofen in Schwäbisch Hall empfing vergangene Woche Gäste aus dem Landtag: Die FDP-Abgeordneten der Region Heilbronn-Franken, Dr. Friedrich Bullinger (Schwäbisch Hall) und Nico Weinmann (Heilbronn) informierten sich gemeinsam mit dem Haller Kreisvorsitzenden Stephen Brauer über die Situation des Museums und anstehende Projekte.
Im Mittelpunkt stand dabei die geplante Ausstellung über die im Grenzbereich von Baden-Württemberg und Bayern lebende Minderheit der Jenischen. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der baden-württembergischen Freilichtmuseen über Ausgrenzung und Integration auf dem Land wird die Ausstellung im kommenden Jahr mit einer wissenschaftlichen Fachtagung eröffnet und soll dauerhaft in Wackershofen erhalten bleiben. Der kulturpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Nico Weinmann, zeigt sich begeistert: „Mit der anschaulichen Darstellung des Lebens und Arbeitens in der Region und der Vermittlung der oft dramatischen Geschichten hinter den Gebäuden leistet das Freilandmuseum einen wertvollen Beitrag auch zur politischen Bildung. Gerade die brandaktuellen Themen Minderheiten und Zivilcourage werden hier oft sehr viel greifbarer, als das eine reine Abhandlung je leisten könnte.“
Dieser Auffassung ist auch Friedrich Bullinger: „Angesichts der Themenfülle und der Qualität des Museums sollte es sich keine Schule im näheren Umkreis entgehen lassen, ihre Klassen einmal herzuschicken.“ Gerade bei dieser Zielgruppe stellt aber Museumsleiter Michael Happe rückläufiges Interesse fest: „Die knapper werdenden Zeit- und Geldbudgets werden lieber anderswo investiert.“ Didaktisch und medial modernisiert sich das Freilandmuseum darum derzeit: „Wir wollen sowohl Zusatzinformationen per Audioguide anbieten als auch den jungen Generationen stärker ein interaktives Erlebnis ermöglichen“, so Happe. „Dafür wie auch für den Erhalt der ausgestellten Gebäude werden in den kommenden Jahren erhebliche Investitionen notwendig sein“, urteilen die Landtagsabgeordneten und wollen darum prüfen, wie die Landesmittel für die sieben in der Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen Freilandmuseen erhöht werden können.

Den Austausch junger Künstler fördern

Nico Weinmann künftig im Beirat der Kunststiftung Baden-Württemberg

Stuttgart – Der Heilbronner Landtagsabgeordnete und kulturpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Nico Weinmann, gehört ab sofort dem Beirat der Kunststiftung Baden-Württemberg an. Die Gesellschafterversammlung der Stiftung wählte Weinmann am Montag in Stuttgart in das Gremium. “Ich freue mich darauf, gemeinsam mit vielen kunstaffinen Experten den kunstschaffenden Nachwuchs zu fördern“, sagte Weinmann nach der Wahl. Besonderes Augenmerk will der Abgeordnete dabei auf die Austauschprogramme legen. Mit diesem wird Stipendiaten ein zeitweiliger Aufenthalt bei internationalen Kunstinstitutionen ermöglicht, mit dem sie neue Perspektiven entdecken und länderübergreifende Kontakte knüpfen sollen. „Schon heute korrespondieren unsere Kooperationen erkennbar mit bewährten Netzwerken wie den Vier Motoren und den Donauländern. Das möchte ich noch intensivieren und wenn möglich auch erweitern“, erklärt Nico Weinmann. Die Kunststiftung Baden-Württemberg fördert seit 1977 junge Künstlerinnen und Künstler verschiedener Sparten zeitgenössischer Kunst.

Über 2,6 Millionen Euro Schulbauförderung

Bad Friedrichshall, Neckarsulm und Nordheim werden unterstützt

Stuttgart/Heilbronn – „Die ersehnten Förderentscheidungen wurden getroffen“, kommentiert der Heilbronner Landtagsabgeordnete Nico Weinmann (FDP) die Bekanntgabe der diesjährigen Landesmittel für den Schulbau. Drei Schulen im Landkreis Heilbronn erhalten insgesamt 2.659.000 Euro für Baumaßnahmen: die Otto-Klenert-Realschule in Bad Friedrichshall, die Armorbachschule in Neckarsulm und die Kurt-von-Marval-Schule in Nordheim. „Das sind wichtige Investitionen in die Sicherung der Schulstandorte und damit in ein ortsnahes Bildungsangebot für unsere Kinder“, erklärt Weinmann. So werde etwa in Nordheim mit dem Angebot einer zehnten Klassenstufe eine Stabilisierung der Schülerzahlen erreicht: „Dem dafür notwendigen Mehrbedarf an Räumlichkeiten kann die Schule mit dem Umbau besser begegnen. Dies trägt dazu bei, dass die Orte im Landkreis Heilbronn auch in Zukunft ein attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld bieten.“ Gleichwohl mahnt der Freidemokrat eine gleichmäßige Förderung über alle Schularten hinweg an: „Die derzeitige Verteilung der Gelder legt einen Schwerpunkt auf die von der alten Landesregierung favorisierten Schularten. Das mag für den Moment durchaus sachgerecht sein, doch wir werden im Landtag ein Auge darauf haben, wie künftige Förderrunden ausgehen. Denn ein Recht auf das bestmögliche Lernumfeld haben alle unsere Kinder, unabhängig davon, welche Schule sie besuchen.“

Vielfalt der baden-württembergischen Museumslandschaft erhalten

Nico Weinmann im Gespräch mit dem Leiter der Städtischen Museen Heilbronn

Heilbronn – Der kulturpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Nico Weinmann, traf sich zu einem Gedankenaustausch mit dem Leiter der Städtischen Museen Heilbronn, Dr. Marc Gundel. Weinmann trat dabei Gedanken einer Konzentration der Museen entgegen und sprach sich vielmehr für einen flächendeckenden Erhalt der Museen vor Ort zum Erhalt der kulturellen Vielfalt und der regionalen Besonderheiten aus. Dr. Gundel betonte, die regionalen Profile und unterschiedlichen Schwerpunkte der kommunalen Museen seien ein Standortvorteil des Landes, der auch touristisch zur Anziehungskraft des Landes beitragen könne. Derzeit gebe es einen Investitionsstau, die häufig aus den 90er Jahren stammenden Häuser in Pädagogik, Präsentation und zum Schutz der Exponate zu modernisieren. Dies wäre nach Einschätzung Dr. Gundels mit relativ geringem Mittelaufwand umsetzbar. Einig waren sich daher beide, dass eine Verschiebung der Perspektive in der Kulturförderung des Landes zugunsten einer verstärkten Langfristorientierung erstrebenswert sei. Ein Fokus der Museumsarbeit werde in der nächsten Zeit nach Einschätzung Dr. Gundels das Thema Migration und Integration sein. Nico Weinmann wünschte sich zudem die Möglichkeit, fachübergreifende Kooperationen einzugehen: „Von Aktionen wie der gemeinsamen Vermittlung von Naturwissenschaften durch Experimenta und Theater Heilbronn könnten alle Beteiligten profitieren, doch bisher scheitern solche Ideen im Museumsbereich absehbar an fehlenden freien Mitteln.“ Zu den weiteren Themen des Treffens zählten die Perspektiven für Kunst im öffentlichen Raum und die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn.

Forschung an der DHBW angemessen fördern

Nico Weinmann besucht Duale Hochschule Baden-Württemberg Heilbronn

Heilbronn – Ein positives Fazit zieht der Heilbronner Landtagsabgeordnete Nico Weinmann (FDP) zu seinem Antrittsbesuch an der Dualen Hochschule (DHBW) Heilbronn: „Der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Heilbronn hat in den vergangenen Jahren eine ungeahnte Dynamik entwickelt. Die Perspektiven unserer Region als begehrter Arbeits- und Wohnort sind heute hervorragend.“ Weinmann tauschte sich vergangenen Montag mit DHBW-Präsident Professor Arnold van Zyl und der Heilbronner Rektorin Professor Nicole Graf über die aktuelle Lage der Dualen Hochschule und ihre Vorstellungen künftiger Wissenschaftspolitik aus. „Die Zusage einer nachhaltigen Finanzierung der Lehre ist ebenso begrüßenswert wie die Ankündigung im Koalitionsvertrag, dass die neue Regierung sich im Bund für die Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung einsetzen möchte“, bilanziert Weinmann. „Doch in der Forschungsfinanzierung sollte das Land nicht allein auf Exzellenzinitiativen für Universitäten setzen, sondern auch die hohen Leistungen anderer Hochschulen angemessen würdigen.“ Der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP/DVP-Fraktion im Landtag verweist auf die positiven Effekte des auch in der Forschung aktiven Hochschulstandorts Heilbronn: „Die Stadt und der Landkreis stehen nicht von ungefähr in zahlreichen Studien wie aktuell dem Prognos-Zukunftsatlas auf vorderen Plätzen. Dies ist das Ergebnis der hiesigen Forschung und Lehre und des engen Austauschs mit der lokalen Wirtschaft. Forschungsförderung ist Zukunftspolitik, darum darf sie sich nicht primär daran orientieren, ob man ein paar Euro Bundesmittel zur Entlastung des Landeshaushalts abgreifen kann.“

Nico Weinmann begrüßt Förderzusagen

100.000 Euro für Denkmalpflege im Kreis Heilbronn

Heilbronn – „Ich freue mich über die Entscheidung der Denkmalschutzbehörde“, sagt der frisch gewählte Heilbronner Landtagsabgeordnete Nico Weinmann (FDP) mit Blick auf die erste Tranche des diesjährigen Denkmalförderprogramms. Mit diesem Programm unterstützt das Land Erhaltungs- und Restaurierungsmaßnahmen. In der ersten Förderrunde für kommunale und kirchliche Träger sind Zusagen für Projekte in Brackenheim, Brettach und Massenbachhausen im Umfang von zusammen rund 100.000 Euro enthalten. „Baudenkmäler sind identitätsstiftend und ein wichtiger Pfeiler der touristischen Attraktivität der Region“, erklärt Weinmann, „ihr Erhalt sollte uns deshalb allen am Herzen liegen.“ Weitere Förderungen, sowohl für private als auch für kirchliche und kommunale Eigentümer, sollen im Laufe des Jahres folgen.